Auf keinen Fall Prinzessin von Grzegorz Kasdepke

Bildrechte liegen beim Verlag

 

  • Gebundene Ausgabe: 40 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (21. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Emilia Dziubak
  • ISBN-13: 978-3737354615
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 4 Jahren
  • Preis: 14,99 Euro
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Meine Meinung:

Nicht alle Mädchen möchten Prinzessinnen sein. Manche sind eben lieber Ritter, oder der böse und gefräßige Drache.

Auch Marie möchte immer der Drache sein. Da ist es natürlich praktisch, dass Papa, Mama, Oma und Opa andauernd mit ihr spielen, denn sie braucht ein paar Skelette, eine Prinzessin und einen Ritter.

Zum Leidwesen der anderen ist das Maries Lieblingsspiel und sie möchte nichts anderes spielen, das Einzige, worauf sie sich einlässt, ist das Tauschen der Rollen – nur Prinzessin, die möchte sie nicht sein.

Ich habe zwei wilde Prinzessinnen zuhause, die wie Löwen brüllen, wie Katzen schnurren und wie Elefanten trampeln können. Mädchen, die sich gerne Kleider anziehen (lassen), eine Kleine, die sich Hüte aufsetzt und Taschen umhängt, eine Große, die sich andauernd im Spiegel betrachtet und doch habe ich Kinder, die hüpfen, springen und klettern.

Nur ein Drache wollte noch keiner von ihnen sein und das fand ich bei Marie interessant. Sie lässt sich nicht beirren, sie möchte alle fressen.

Eigentlich würde ich sagen, dass ich es seltsam finde, dass sie alle tötet und die Skelette auf dem Boden liegen sollen und vielleicht ist es auch ein bisschen makaber, aber anderseits weiß ich, wie sehr sich Kinder ab vier auch mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Wir leben auf dem Dorf und sie hat schon tote Vögel, Frösche und Mäuse gesehen.

Die Farben sind ziemlich düster, aber Marie ist ja auch nicht die Glitzerwolke im Regenbogenland.

Trotz allem gibt es eine Sache die mich gestört hat, denn auf einer Seite steht, dass Marie nur keine Prinzessin sein mag, weil sie sich für nicht schön genug hält. Auch hier weiß ich, dass sich schon Kinder in jungen Jahren fragen, ob sie schön, oder klug genug sind.

Mich hat es aber trotzdem gestört, weil ich nicht mag, dass das der Grund dafür ist, wieso Marie eben der Drache sein mag. Die ganze Zeit ist sie einfach wild und dann soll der Grund sein, dass sie sich nicht hübsch genug findet? Etwas schade, denn so wirkt es, als wäre sie auch lieber Prinzessin.

Fazit:

Marie mag immer der Drache sein und das ist auch gut so, der Grund jedoch ist etwas enttäuschend und traurig zugleich.

4 von 5 Emmis

Wie man Wunder wachsen lässt von Tae Keller

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (22. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Susanne Hornfeck
  • ISBN-13: 978-3737340960
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Preis: 15,00 Euro
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Inhalt:

Natalie könnte eigentlich glücklich sein, denn ihre Eltern lieben sie. Ihr Vater ist Therapeut, ihre Mutter Botanikerin, doch seit geraumer Zeit kommt ihre Mutter nicht mehr aus dem Schlafzimmer. Sie lächelt nicht mehr, sie redet kaum noch und hört auch nicht mehr wirklich zu.
Natalie möchte den anstehenden Eierwettbewerb gewinnen, denn dann könnte sie mit ihrer Mutter zu den blauen Orchideen reisen und dieses Naturwunder, könnte ihre Mutter vielleicht wieder heilen – zumindest erhofft sie sich das.

Meine Meinung: 
Normalerweise versuche ich meine Meinung immer mit etwas Positivem anzufangen, bevor ich zu den Punkten komme, die mir nicht gefallen haben, aber da es so wenige gibt, fange ich gleich mit den negativen Sachen an:
Obwohl Natalies Dad sich viel Mühe gibt die Mutterrolle mit zu übernehmen, scheint er rund um die Uhr der Therapeut zu sein. Sich einfach mal auskotzen, ohne das Gefühl zu haben in einer Therapiesitzung zu sein, geht nicht. Die Blicke des Vaters und das vorsichtige um sie herumtänzeln und dauernd reden wollen, wurden schnell nervig.
Mr Neely, der NaWi-Lehrer (Naturwissenschaften) scheint sehr sympathisch zu sein, bekommt im Buch aber eine seltsame Rolle. Er ist eigentlich nur der Hashtag-Freak und von ihm stammen auch die Arbeitsaufträge, die als Titelüberschriften dienen.
Es wird viel herum experimentiert, man liest also vom Sezieren, bis zum Magnete basteln einiges aus seinem Unterricht und das natürlich Seitenlang.
Wenn ich sagen sollte, was mir an dem Buch gefallen hat, dann wäre das die Freundschaft, die zwischen Natalie und ihrer Freundin Twig existiert (und später gesellt sich noch jemand dazu).
Twig scheint trotz ihrer verrückten Art die einzig Normale zu sein, zumindest hat sie mir als Charakter am besten gefallen. Sie ist spontan, lebenslustig und frech und diejenige, die die ganze Geschichte aufpeppt.
Leider war es das für mich auch schon mit den Gründen, wieso ich dieses Buch bis zum Ende gelesen habe.

Fazit: 
Leider nicht das, was ich erhofft hatte. Viele Experimente, ein paar kaputte Eier, aber dafür eine ganz wunderbare Freundschaft.

2 von 5 Emmis

Save me von Mona Kasten

Bildrechte liegen beim Verlag

Paperback: 416 Seiten
Verlag: LYX
ISBN: 978-3736305564
Preis: 13,30 Euro (AT)/12,90 Euro (DE)
Ab 16 Jahren
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(Ein kostenloses Rezensionsexemplar beeinflusst nicht meine Meinung)
Klappentext
Sie kommen aus unterschiedlichen Welten
Und doch sind sie füreinander bestimmt.
Geld, Luxus, Partys, Macht – all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Stipendium für Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß – etwas, was den Ruf von James` Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James – und ihr Herz – schon bald keine andere Wahl…
Meine Rezi
Bei Mona Kasten weiß man einfach, was man bekommt. Manche würden vielleicht sagen, dass das langweilig ist, wenn einem bei einem Buch nichts mehr überraschen kann, andere, wie ich, würden sagen, dass ich genau deshalb zu den Büchern von Mona Kasten greife. Natürlich ist es hin und wieder schön überrascht zu werden, mit einer Handlung, oder einem Ende, das man nicht voraussehen konnte. Aber wenn ich ein Buch von Mona Kasten in die Hand nehme, weiß ich, das es gut ist. Ich bekomme Liebe, Humor, Leid etc. alles in einem einzigen Buch, das wahrscheinlich eine Fortsetzung bekommt. Ich liebe ihren Schreibstil und verliere mich so sehr darin, dass ich mich einfach auf die Geschichte konzentrieren kann. Das passiert mir bei einigen Autoren und Autorinnen und wer das schafft, hat es geschafft. Ich will mich nicht auf den Text, sondern die Geschichte konzentrieren.
Die Charaktere sind wunderbar und passen einfach alle ins Buch. Bei den Namen war ich etwas verwirrt, da es mir vorkam, als hätte ich die Namen schon gelesen. Ich wusste nicht, ob sie nebenbei in anderen Büchern von Mona Kasten vorkamen, konnte aber diesbezüglich auch nichts finden. Dennoch waren sie mir von Anfang an dadurch etwas vertrauter.
Ruby Bell ist ein wunderbarer Mensch und das merkt man ihr auch sofort an. Bei ihr ist es die Familie, die ihr Halt gibt. Sie ist anders als viele. Sie möchte Schule und Familie voneinander getrennt haben, um ihre Familie zu schützen. Ihre Familie ist nicht reich und würde deshalb in ihrem Schulleben nicht akzeptiert werden. Ihr ist das zwar egal, aber sie möchte nicht das ihre Familienmitglieder schlecht da stehen. In der Schule versucht sie nicht aufzufallen und plant ihr Leben sehr pedantisch. Man würde sie auf den ersten Blick als klassischen Streber einstufen. Doch lernt man sie näher kennen, weiß man, dass sie einfach nur die Kontrolle behalten will über Dinge, die sie lenken kann. Es gibt zu vieles das sie nicht beeinflussen kann und dazu gehört ganz eindeutig James Beaufort.
James ist der Bad Boy der Schule. Zumindest verhält er sich so und er kann es auch. Warum? Weil ihm niemand etwas anderes sagt. Seine Eltern sind hoch angesehen und niemand traut sich, ihm etwas entgegen zu bringen. Doch als sein Lebensweg sich mit Rubys kreuzt und er sie einfach nur zum schweigen bringen will, wird er endlich eines besseren belehrt. Ruby Bell lässt sich nämlich nicht den Mund verbieten. Ihr kann er nicht imponieren mit seinem Gehabe. Bei ihr muss er mehr auffahren, um sie zum schweigen zu bringen. Spielt er dabei mir dem Feuer?
Ich liebe dieses Buch. Es ist süß, hoffnungsvoll und manchmal auch verdammt lustig. Ich konnte mich in viele Situationen hineinversetzen und habe es geliebt, wenn James und Ruby hitzige Diskussionen hatten. Die Autorin schafft es immer wieder, dass man träumen kann, einfach durch die zwischenmenschliche Basis zweier Menschen. Nicht immer muss ein Buch viel Geschlechtsverkehr enthalten um erotisch zu sein. Auch die Geschichte um Ruby und James ist wunderbar. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Mein Fazit
Süß, hoffnungsvoll und lustig. Ein toller Auftakt zur neuen Trilogie von Mona Kasten.
Save me von Mona Kasten bekommt von mir
4 von 5 Emmis

Poldark – Staffel 3 von Edel Germany GmbH

Bildrechte liegen beim Label

  • Darsteller: Aidan Turner, Eleanor Tomlinson, Heida Reed, Caroline Blakiston, Ruby Bentall
  • Regisseur(e): Stephen Woolfenden, Joss Agnew
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0), Englisch (DTS-HD Master Audio 2.0)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Edel Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 6. April 2018
  • Produktionsjahr: 2017
  • Spieldauer: 518 Minuten
  • Preis: 28,99 Euro
  • Meine Rezis zu den beiden vorherigen Staffeln: Staffel 1, Staffel 2
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Inhalt:

Im Jahr 1794 wird Großbritannien von den Auswirkungen des Krieges und der Revolution in Frankreich überschattet. Während George Warleggan sein Imperium in Cornwall weiter ausbaut, um die Poldarks zu vernichten, ist Elizabeth entschlossen, sich in ihr neues Leben als seine Frau und als eine Warleggan zu fügen und mit ihrer Vergangenheit und mit Ross abzuschließen. Doch das komfortable Leben, das sie sich selbst und ihrem Sohn endlich gesichert hat, ist in Gefahr, sollte ihr wohlgehütetes Geheimnis ans Licht kommen.
Ross und Demelza setzen derweil alles daran, ihre Beziehung zu retten und George aus dem Weg zu gehen. Doch die Ankunft von Demelzas Brüdern stört den fragilen Frieden und Ross muss sich fragen, wie lange man George noch ungehindert weiter aufsteigen lassen sollte. Währenddessen gerät Dwight im Krieg mit Frankreich in Gefangenschaft, und es ist an Ross, seinen Freund zu befreien.
Doch ist Ross wirklich bereit, alles zu riskieren, was ihm lieb und teuer ist, um seine persönlichen Schlachten zu schlagen?
Meine Meinung:
Wer die ersten beiden Staffeln kennt, wird mir beipflichten, dass Staffel 3 von Poldark ein Muss ist.
Doch kann diese Staffel mit den beiden Vorgängern mithalten?
Eine Frage, die sehr schwer zu beantworten ist. Wenn ich ehrlich bin, haben mich die ersten Staffeln mehr mitgerissen, was aber nicht bedeuten soll, dass die dritte Staffel nicht sehenswert ist.
Im Mittelpunkt steht diesmal der Konflikt zwischen Ross und George, der immer wieder hochkocht und man hat das Gefühl, dass der Vulkan jederzeit ausbrechen könnte.
Ich finde, dass Aidan Turner und Elenor Tomlinson ihre Rollen wieder hervorragend gespielt haben, aber die schauspielerische Leistung von Jack Farthing, der George Warleggan spielt, hat mich diesmal mehr als überzeugt.
Die Neuzugänge dieser Staffel konnten mich auch sehr überzeugen.
Wie auch in den anderen Staffeln vorher, bauen sich die Spannung und die Dramen von Folge zu Folge immer mehr auf, ein Rezept das sehr gut klappt.
Der erste Höhepunkt wird für mich erreicht, als Dwight Enys während einer Seeschlacht gegen die Franzosen spurlos verschwindet.
Natürlich nutzt Ross seine Kontakte so gut es geht um Neuigkeiten zu erfahren, was mit seinem Freund passiert ist. Letztendlich bleibt es an ihm, seinen besten Freund zu retten.
Das auftauchen von Demelzas Brüdern, lässt auch viel unvorhergesehenes passieren, das die Fehde mit George immer wieder aufkochen lässt.
Im Großen und Ganzen finde ich dies Staffel sehr gut gelungen, wenn sie mich auch nicht so sehr mitgerissen hat wie die beiden Vorgänger.
Ich freue mich jetzt schon auf die hoffentlich bald erscheinende 4. Staffel!
Mein Fazit:
Auch die dritte Staffel dieser tollen Serie, voller Drama und Spannung, mit absolut tollen Darstellern, konnte mich wieder überzeugen, auch wenn sie mich nicht ganz so mitgerissen hat wie die beiden Vorgänger.
4 von 5 Emmis

Über uns

Über uns:

2012 kam die Bücherfee kurz nach der Geburt unserer ersten Tochter auf die Idee einen Blog zu starten. Damals fand man sie unter buecherfee.blogspot.de. Schnell kamen ihr Mann Michael (der Bücherwichtel) und ihre Schwester Mone (die mittlerweile auf https://www.rezensionen-mit-herz.de bloggt) dazu. Da entschieden wir uns dann für eine Domain, die zu uns passte und bekamen von Juliane und Tanja von Vee-Jas einen tollen Header nach unseren Vorstellungen gebastelt.

Durch die DSGVO, war uns Blogspot nicht mehr sicher genug, so dass wir jetzt leider gezwungen waren umzuziehen und hier sind wir nun – hoffentlich auch (wieder) mit euch!

Die Bücherfee

Hallo, ich bin die Bücherfee. Im richtigen Leben nennt man mich Stefanie/Steffi, oder auch Mama, denn ich habe zwei süße Töchter. Laut meiner Omi konnte ich schon lesen, bevor ich in die Schule kam. Meine Zeugnisse sind voll mit Texten wie „kann schon schwierige Wörter lesen“, „schreibt Geschichten“, „liest gerne vor“. Dass ich vieles davon tat, ohne mich zu melden, gerne bockig war und Mathe nicht mein stärkstes Fach, das lasse ich jetzt mal außer acht.

Meine Familie ist für mich das Wichtigste im Leben und obwohl ich mächtig stolz auf meine Kinder bin, gibt es keine Fotos von ihnen im Netz, auf denen man sie erkennen kann.

Falls man mich nicht mit einem Buch in der Hand sieht (beim Vorlesen, oder stillem Lesen), dann liebe ich es Stoffe zu streicheln (Hobbynäherin), oder mit den Kindern (aktuell überwiegend mit der Großen) zu basteln.

Mein Humor ist eigenartig und ich selbst finde ihn witziger, als alle anderen.

Ich habe einige „Zwangsneurosen“ und in der Hinsicht würde ich super zu Monk passen.

Mittlerweile bin ich fast 36 Jahre alt, habe aber kein Problem mehr damit. Körperlich fühle ich mich oft, als wäre ich 80, blödel aber oftmals rum, als wäre ich höchstens in der Pubertät.

Ich liebe Gewinnspiele, verschenke aber noch lieber etwas, so dass ihr hier andauernd etwas gewinnen könnt.

Ach ja, manchmal rede ich zu viel – ich höre dann jetzt mal auf, aber wenn ihr etwas wissen wollt, dann fragt ?

Eure Bücherfee

 

Der Bücherwichtel